Atlas der Pädiatrischen Dermatologie

Ulrike Blume-Peytavi, Helga Albrecht-Nebe, Wolfram Sterry

Der erste systematische Atlas für Hauterkrankungen im Kindes- und Jugendalter

Ein hochkarätiges Autorenteam schließt eine Lücke in der pädiatrischen Dermatologie

Bei Kindern und Erwachsenen unterscheiden sich Erkrankungen der Haut oft ganz erheblich. Dies betrifft nicht nur vererbte Krankheiten, sondern auch eine Reihe von infektiösen und nicht-infektiösen Hautkrankheiten. Gerade für Pädiater ist es deswegen wichtig, eine schnelle und sichere Diagnose zu treffen, um eine entsprechende Therapie einleiten zu können. Doch gerade im Bereich der pädiatrischen Dermatologie gab es bisher kein umfassendes Nachschlagewerk. Der jetzt vorgelegte Atlas von den Professoren Ulrike Blume-Peytavi, Helga Albrecht-Nebe, Kathrin Hillmann und Wolfram Sterry, einem Autorenteam mit herausragender Expertise in Klinik, Forschung und Lehre, schafft endlich Abhilfe. Das Nachschlagewerk erscheint im Juli 2018 bei Wiley-VCH.

Der  „Atlas der Pädiatrischen Dermatologie” bietet auf über 600 Seiten eine weitreichende Fülle an Informationen zu allen bekannten Krankheitsbildern sowie zu sehr seltenen Hauterkrankungen und ihren speziellen Ausformungen bei Kindern und Jugendlichen. In den verständlich geschriebenen Beiträgen werden u. a. Genodermatosen, Hypo- und Hyperpigmentierungen, kutane Mastozytosen, Hauttumore und Tumorsyndrome, Histiozytosen wie auch Talg- und Schweißdrüsenerkrankungen oder aphthöse Mundschleimhauterkrankungen berücksichtigt. Darüber hinaus werden Erkrankungen der Haare, Nagelveränderungen und andere artifiziell bedingte Hautveränderungen einschließlich Misshandlungen eingehend beleuchtet. Die Autoren beschreiben Symptome und Krankheitsverlauf und erötern mögliche Therapien, die auf neuesten Forschungserkenntnissen beruhen. 1280 Farbfotos helfen Kinderärzten bei der praktischen und zuverlässigen Diagnosearbeit. Das übersichtliche Doppelseiten-Layout macht die einzelnen Artikel besonders leicht zugänglich.

Das herausragende Autorenteam, das auf eine langjährige Erfahrung in Forschung und Kliniksarbeit zurückblicken kann, hat mit diesem Atlas ein einzigartiges Nachschlagewerk zusammengestellt, das sich in der Arbeit von dermatologische Praxen und pädiatrische Kliniken als unverzichtbarer Begleiter erweisen wird – ein Muss für alle, die tagtäglich mit Hauterkrankungen im Kindes- und Jugendalter zu tun haben.

Ulrike Blume-Peytavi, Helga Albrecht-Nebe, Kathrin Hillmann, Wolfram Sterry
Atlas der Pädiatrischen Dermatologie

2018, 1. Auflage Juli 2018, 640 Seiten, 1280 Farbabbildungen, 150 Tabellen, gebunden.
ISBN: 978-3-527-33774-3 / Wiley-VCH, Weinheim
89 €

Einführung
Klinische Erscheinungsform physiologischer Veränderungen, angeborener Fehlbildungen und von Erkrankungen der Haut bei Neugeborenen
Genodermatosen
Hautsymptome bei neurokutanen und anderen Syndromen
Gefäßtumoren, Gefäßanomalien, vaskuläre Malformationen
Naevi
Hypo- und Hyperpigmentierungen
Hauttumoren und Tumorsyndrome
Epizoonosen und Hautreaktionen durch Insekten
Infektionsbedingte Hauterkrankungen
Infektionsbedingte und andere Exantheme
Urtikaria, Angioödem und Arzneimittelexantheme
Kutane Mastozytosen
Histiozytosen
Ekzeme und Dermatitiden
Erythematöse, erythematosquamöse und papulöse Dermatosen
Chronische Bindegewebserkrankungen
Photodermatosen und Erythropoetische Protoporphyrie
Blasenbildende Erkrankungen
Aphthöse Mundschleimhauterkrankungen
Blutgefäßerkrankungen und klinische Erscheinungsformen der Purpura
Granulomatöse Hauterkrankungen und Pannikulitis
Talg- und Schweißdrüsenerkrankungen
Erkrankungen der Haare
Nagelveränderungen
Artefakte, andere artifiziell bedingte Hautveränderungen einschließlich Misshandlungen sowie Hautschmuck und seine Folgen

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Über die Autoren

Ulrike Blume-Peytavi leitet die Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie sowie das Clinical Research Center for Hair and Skin Science (CRC) der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Im Anschluss an ihr arbeitete sie in der klinischen Forschung in Sophia Antipolis und am Universitätsklinikum von Nizza. Seit 2001 hat sie einen Lehrstuhl an der Charité inne. Sie ist die amtierende Vizepräsidentin der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Dermatologie in der DDG.

Helga Albrecht-Nebe leitete die Dermatologische Universitätsklinik und Poliklinik des Bereichs Medizin (Charité) der Humboldt-Universität, Berlin. Sie ist Gründungs- und Ehrenmitglied der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Dermatologie in der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, DDG.

Kathrin Hillmann ist seit 2007 als Ärztin an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Charité-Universitätsmedizin Berlin beschäftigt. Dr. Hillmann ist anerkannte Expertin im Gebiet der Haarerkrankungen. Sie ist aktives Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für  Pädiatrische Dermatologie in der DDG e.V. und betreute verschiedenste Forschungsprojekte zum Thema Hautphysiologie und Hautpflege bei  Neugeborenen und Kleinkindern.

Wolfram Sterry promovierte 1978 zum Dr. med. Die Facharztausbildung für Dermatologie und Venerologie durchlief er am Universitätsklinikum Köln bei Gerd Klaus Steigleder. 1982 habilitierte er sich über maligne Hautlymphome. Von 1984 bis 1991 war er Leitender Oberarzt an der Hautklinik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel unter Enno Christophers. 1991 wurde er zum Direktor der Hautklinik der Universität Ulm ernannt. Von 1994 bis 2012 war er Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Charité Berlin.

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