Zaubergarten Biologie

Gottfried Schatz

Wie biologische Entdeckungen unser Menschenbild prägen

Gottfried Schatz ist nicht nur ein international bekannter Biochemiker, sondern auch ein erfolgreicher Autor, dem es wie kaum einem anderen gelingt, die faszinierenden Erkenntnisse der modernen Biowissenschaften einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Dabei berücksichtigt er stets auch die Bedeutung der Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften für unser Selbstverständnis, unsere Kultur und für die wesentlichen religiösen und philosophischen Fragen der Menschheit.

Gottfried Schatz schreibt in 19 Essays unter anderem über die Anfänge des Lebens, stellt Überlegungen zur Energieknappheit an und beobachtet besorgt, wie unbeständige Datenspeicher unsere Zivilisation gefährden.

Am Anfang seiner Texte steht immer eine Frage oder eine fesselnde Beobachtung. Wie begann das Leben? Wie teilen sich Lebewesen die Energie des Sonnenlichts? Warum gibt es ohne Tod kein Leben? Wie können Bakterien eine so wichtige Rolle in unserem Körper spielen, dass sie die Individualität jedes einzelnen von uns prägen? Schatz beschreibt mit einprägsamen Bildern das Wundersame der Naturphänomene. Er inszeniert sie geschickt und lässt ihnen dabei ihre faszinierende Rätselhaftigkeit. In jeder Zeile spürt man das kindliche Staunen des geborenen Wissenschaftlers.

Gottfried Schatz
Zaubergarten Biologie
Wie biologische Entdeckungen unser Menschenbild prägen

2012. Ca. 185 Seiten. Gebunden.
€ 24,90
ISBN: 978-3-527-33339-4 (Wiley-VCH, Weinheim)

„wunderschön aufeinander folgende Essays“
Literaturkurier.net (13.01.2014)

„ein Buch, das dazu einlädt, mit offenen Augen die Umwelt wahrzunehmen und ihren Zauber zu entdecken“
Junge Wissenschaft (Nr. 97, 15.05.2013)

„Ein wunderbares, sicheres und bleibendes Geschenk von und für jeden Kulturinteressierten.“
BIOspektrum (5/2012, 05.09.2012)

„Gottfried Schatz erzählt vom Wunder des Daseins als hochkomplexer Materie in einem chemisch urtümlichen lebendigen Universum.“
literaturundkunst.net (01.09.2012)

„Gäbe es doch mehr Naturwissenschaftler mit einer solchen künstlerischen Begabung! Kunst und Wissenschaft sind Zwillingsschwestern.“
neues deutschland (28.07.2012)

„Mit einem Höchstmaß an Klarheit und Sinn für den Zusammenhang des Kleinsten mit dem Größten setzt [Gottfried Schatz] die Tradition der großen Forscher-Erzähler von Charles Darwin bis Oliver Sacks fort.“
FALTER (25/2012)

„Jede der Geschichten, die Schatz in allgemeinverständlicher und sehr schöner Sprache erzählt, versetzt den Leser in Staunen und eröffnet ihm einen neuen Blickwinkel auf naturwissenschaftliche Phänomene und letztlich das gesamte Universum.“
Lesart (2/2012)

„Schatz beschreibt mit einprägsamen Bildern das Wundersame der Naturphänomene. Er inszeniert sie geschickt und lässt ihnen dabei ihre faszinierende Rätselhaftigkeit.“
Platinum-News.de (28.05.2012)

„Spannend und sehr empfehlenswert!“
gartenwelt-natur.de (29.03.2012)

Vorwort

Der kleine warme Tümpel – Was urtümliche Einzeller von der Frühzeit des Lebens berichten

Die grosse Frage – Wie wir nach ausserirdischem Leben suchen

Grenzen des Ichs – Weshalb Bakterien wichtige Teile unseres Körpers sind

Feuer aus dem All – Wie das Leben auf der Erde das Feuer zähmte

Der lebensspendende Strom – Wie Lebewesen sich die Energie des Sonnenlichts teilen

Die lange Sicht – Warum Unwissen unsere Energiezukunft bedroht

Das Leben, ein Traum – Warum wir nicht Sklaven unserer Gene sind

Das weite Land – Wie Gene und chemische Botenstoffe unser Verhalten beeinflussen

Das grosse Würfelspiel – Warum sexuelle Fortpflanzung uns Individualität schenkt

Wundersame Reise – Wie menschliche Spermazellen eine Eizelle finden

Ein besonderer Saft – Wie die Zellen unseres Blutes reifen und sterben

Der Kobold in mir – Was das Kobalt unseres Körpers von der Geschichte des Lebens erzählt

Schöpfer Zufall – Wie chemische Zufälle dem Leben Vielfalt schenken

Sprachwerdung – Wie Wissenschaftler der Geburt menschlicher Sprache nachspüren

Bedrohtes Erbe – Warum digital gespeichertes Wissen unsere Kultur gefährdet

Ungeduld des Herzens – Wie „unsichtbarer Hunger“ die Menschheit bedroht

„Wider die Natur“ – Wie Gene und Umwelt sexuelles Verhalten von Tieren steuern

Des Lebens Bruder – Wie Zellen mit ihrem Selbstmord dem Leben dienen

Planet der Mikroben – Warum wir Infektionskrankheiten nie endgültig besiegen werden

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Gottfried Schatz

Gottfried Schatz ist schweizerisch-österreichischer Biochemiker. Er war führend an der Aufklärung der Bildung von Mitochondrien beteiligt und ist Mitentdecker der mitochondrialen DNA. Gottfried Schatz ist Autor von mehr als 200 wissenschaftlichen Publikationen und dreier Bücher, Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Akademien sowie Träger hochrangiger Preise und zweier Ehrendoktorate. Er war an der Planung und wissenschaftlichen Beratung mehrerer europäischer Spitzeninstitute beteiligt und spielte in jungen Jahren als Geiger im Grazer Philharmonischen Orchester und an österreichischen Opernhäusern.

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