Göttliche Geistesblitze

Eckart Roloff

Von erfindenden Pfarrern und experimentierenden Priestern

Siemens, Lilienthal, Celsius, Linné und Humboldt – sie alle waren große Erfinder und Forscher. Aber wussten Sie auch, dass Sie gleichzeitig Gottesmänner waren? Von Gregor Mendel und Sebastian Kneipp ist dies bis heute bekannt. Der eine legte mit seinen Kreuzungsexperimenten die Grundlagen für die Vererbungslehre. Der andere wurde bekannt für seine Wasserkuren. Die Kirche als Ort naturwissenschaftlicher und technischer Forschung und Erkenntnis, ist das kein Widerspruch?

In der Tat stammen viele Entdeckungen und Erfindungen von Mönchen, Priestern und Pfarrern. Viele widmeten sich der Erklärung der Welt, begeisterten sich für Technik und erforschten Rätsel zwischen Himmel und Erde. Es überrascht wenig, dass die Kirche Pioniere in der Bierforschung hervorbrachte. Aber gleichzeitig gab es Gottesmänner, die das Schwarzpulver erfanden, die den Lauf der Planeten aufspürten, Sonnenflecken entdeckten und Mondfinsternisse vorhersagten und mathematische Symbole ersannen.

Eckart Roloff widmet sich in „Göttliche Geistesblitze“ diesem Thema und stellt das Leben einiger der interessantesten Geistesmänner und ihre Erfindungen vor. So erfährt man von Athanasius Kircher, der zu Magnetismus experimentierte, im Vatikan eine der ersten Kollektionen von wissenschaftlich-technischen Objekten aufbaute und Handlungsanweisungen für den Umgang mit Infektionen verfasste. Roloff erzählt von Jacob Christian Schäffer, der die (mechanische) Waschmaschine erfand und mit der Papiererzeugung aus Pflanzenfasern experimentierte. Er berichtet von Claude Chappe, dem Erfinder der optischen Telegrafie, von Experimenten mit Blitzableitern und natürlich von Gregor Mendel und Sebastian Kneipp. Und er erklärt die faszinierenden Wechselwirkungen zwischen Kirche und Wissenschaft – angefangen von den Schreibstuben in den Klöstern bis zur Diskussion über Kondome, SMS und Twitter.

Eckart Roloff
Göttliche Geistesblitze

Pfarrer und Priester als Erfinder und Entdecker

2012. XXII, 337 Seiten, Softcover
€ 16,90
ISBN: 978-3-527-32864-2 (Wiley-VCH, Weinheim)

„eine Offenbarung für alle an Wissenschaftsgeschichte Interessierten“
MDR Figaro. Das Kulturradio (26.03.2013)

„ein anregendes Buch […], mit dem verdeutlicht wird, dass Priester und Pastoren häufig auch auf anderen Feldern tätig waren.“
Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte (2011)

„Der Autor präsentiert eine beeindruckende Fülle an technischen Erfindungen und naturwissenschaftlichen inspirierten Theorien, die allesamt von Geistlichen entwickelt wurden. Am Beispiel von 23 evangelischen Pfarrern und katholischen Priestern zeigt Roloff überzeugend auf, dass insbesondere in der frühen Neuzeit Naturwissenschaft und Technik für viele Theologen sehr wohl als ein ‚Erlebnis‘ darstellten, dem sie sich […] leidenschaftlich widmeten.“
Zeitzeichen (März 2011)

„Wer in die Welt tüftelnder Theologen eintauchen und sich dabei zu eigenen Recherchen anregen lassen möchte, dem sei Roloffs Buch ans Herz gelegt. Es hält viele Entdeckungen bereit.“
www.n-tv.de (04.01.2011)

„…Statt trocken über Kirchengeschichte zu referieren, erzählt er im lockeren Ton das Leben seiner Protagonisten. Die Geschichten bieten manche Überraschung…“
Frankfurter Rundschau (06.01.2011)

„…Eckart Roloff beschreibt die Lebenswege informativ, spannend und unterhaltsam zugleich…“
Südthüringer Zeitung (14.01.2011)

„Der Autor … hat auch viele Namen ausgegraben, die heute wirklich keiner mehr kennt und die wirklich ganz wichtige Beiträge zu unserem heutigen Stand der Wissenschaft und eben auch zu technischen Erneuerungen beigetragen haben.“
Deutschlandfunk (12.12.2010)

„Das Buch gibt Einblick in das Leben und Wirken der Kirchenmänner und die Probleme, die sie sich mit ihrem Einfallsreichtum eingehandelt haben. Daneben regt der Autor mit einem Quellenverzeichnis zur ‚eigenen Spurensuche‘ an, listet Erinnerungsstätten auf, Museen und Ausstellungen, die sich mit den Forschern beschäftigen, und bewertet ihren Bekanntheitsgrad.“
Mindelheimer Zeitung (08.02.2011)

„Die oft vergessene Geschichte geistlicher Erfinder und Entdecker bilden einen faszinierenden Wissensschatz, den Eckart Roloff nun gehoben hat. Der verblüffende Streifzug durch die Technik- und Wissenschaftsgeschichte schließt eine eklatante Lücke in der Literatur und animiert zum Mitentdecken.“
Sonntagsblatt (15.05.2011)

„Roloff geht mit diesen Fragen kritisch, aber doch gut gelaunt um, ein Adjektiv, das auf sein ganzes Buch zutrifft. Man merkt ihm die Liebe zum Thema und zu den Figuren an, ob es nun der Gesundheitsapostel Sebastian Kneipp ist oder der Universalgelehrte Athanasius Kircher (…). Das Buch räumt auf mit dem Vorurteil, religiöses Denken oder auch Kirche müsse zwangsläufig wissenschaftsfeindlich sein.“
Inklings Jahrbuch für Literatur und Ästhetik (Bd. 28 2010)

„(…)spannende(n) Anekdoten aus Wissenschaft und Kirche (…).“
Spektrum der Wissenschaft (Oktober 2011)

„der Autor hat sich geradezu leidenschaftlich in seine Thematik vertieft und vermittelt seinen Enthusiasmus auch an die Leser; zu jeder Figur betätigt er sich auch in einem Anhang gewissermaßen als Reiseführer und lädt zur Spurensuche ein.“
rkm-journal.de (02.09.2011)

„Besonders reizvoll an dem Buch: Es gibt zu jeder Person Anregungen zur konkreten Spurensuche an den Orten ihres Wirkens. Und das Buch listet Erinnerungsstätten, Filme oder Stiftungen und Preise auf, die noch heute an das Wirken der Forscher erinnern.“
Glaube und Alltag (29.05.2011)

„Diese und viele andere Pioniere, Tüftler, Rechenkünstler, Forschungsreisende und Heiler würdigt Eckart Roloff in eindrucksvollen Porträts. Er hat ihre Lebenswege entstaubt, Innovationen herauspräpariert sowie Kämpfe und Hindernisse recherchiert.“
Evangelische Kirche in Deutschland (Online seit 22.05.2011)

„Er gibt einen höchstüberraschenden Überblick über bahnbrechende wissenschaftliche Leistungen und Erfindungen in Pfarrhäusern und Klöstern. […] Wer Roloffs ‚Göttliche Geistesblitze‘ liest, ist anschließend unglaublich klüger und hat auch manchmal auf geradezu amüsante, lebensnahe Weise erfahren, welche profanen Tüftler und Forschergaben auf kirchliche Nährboden, quasi in der Nebenberufung, gewachsen sind.“
Protestant (April 2011)

„In 19 Kapiteln findet der Leser historische Fakten, Kuriositäten, aber auch Widersprüche und Ungeklärtes, breit recherchiert und gut lesbar aufbereitet, mit Bezug zur Gegenwart.“
Nachrichten aus der Chemie (April 2011)

„Neben schön geschriebenen Biografien verschiedener Geistlicher und historischen Abrissen gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Entwicklungen bietet dieses Buch dem Leser zahlreiche
Tipps für die Eigenrecherche. (…) Alles in allem ein rundes Stück Wissenschaftsgeschichte, das nicht vor Fremdwörtern strotzt und somit flüssig zu lesen und für ein breites Publikum bestens geeignet ist.“
BIOspektrum (Oktober 2011)

„Roloffs Buch ist spannend, informativ, teilweise heiter, oft aber auch bedrückend. Denn das Vergessen zahlreicher dieser von ihm wiederentdeckten, interessanten Vorbilder ist nicht nur ein Stück historisches Unrecht. Es trug und trägt darüber hinaus zu weiterwirkenden Vorurteilen und Halbwissen zwischen religiös und wissenschaftlich Engagierten bei.“
ChronoLogs (16.05.2011)

„[S]eine Publikation ist weit mehr als nur eine sehr fundierte Aufzählung von Namen und Erfindungen, es ist eine reichhaltige Wissenschafts-, Technik- und Kulturgeschichte.“
Christ in der Gegenwart (Juni 2011)

„Wer glaubt, dass in Pfarrhäusern und Klöstern den ganzen Tag lang nur fromme Lieder gesungen werden oder gebetet wird, der sollte unbedingt mal einen Blick in das Buch […] von Eckart Roloff werfen. Der Bonner Wissenschaftsjournalist hat darin nämlich eine illustere Runde von Pfarrern und Mönchen versammelt, die allesamt nicht nur Theologen sondern auch Forscher und Erfinder waren.“
Radio Bonn/Rhein-Sieg (19.06.2011)

„Spannenden Lesestoff bietet dieser Band, der erfinderische Pfarrer und experimentierende Priester vorstellt.“
METALL (Dezember 2010)

„Einfühlsam, aber immer auch kritisch blickt Eckart Roloff auf das Leben der forschenden Geistlichen und ihre Erfindungen. Auf kurzweilige und informative Weise verknüpft er Biografisches mit der Kulturgeschichte und beendet jedes Kapitel mit einer liebevollen ‚Einladung zur eigenen Spurensuche‘.“
Das Archiv. Magazin für Kommunikationsgeschichte (Heft 1/2011)

„In seiner Reihe ‚Erlebnis Wissenschaft‘ überrascht der Weinheimer Wiley-Verlag diesmal mit einer geballten Kollektion ‚göttlicher Geistesblitze‘ […]. Eine lesenswerte Lektüre.“
Meininger Tageblatt (05.02.2011) / Südthüringer Zeitung (05.02.2011)

„Roloff zeichnet lebhaft das Bild des berühmten Gottesmannes (Athanasius Kircher), der sich auf vielen Feldern der Naturwissenschaften bewegte. […] Wer mehr wissen will, der greife zum Werk von Eckart Roloff.“
Hünfelder Zeitung (12.03.2011)

„In dem Buch finden sich vierzehn Essays zu einzelnen Gruppen oder Personen. Sie sind in sich geschlossen und können jeweils alleine gelesen werden. Vom Schreibstil erinnern sie an gut zu lesende Zeitungsessays. Eckart Roloff schreibt anschaulich und versucht, die Menschen facettenreich zu schildern.“
Eldoradio (24.03.2011)

„Die sorgfältige Aufbereitung von Lebensläufen erweitert den Kenntnisstand historisch interessierter Menschen – jung und alt.“
Plus lucis, Wien (Nr. 1-2/2010)

„…Während der Lektüre beginnt man das eigene Weltbild im Hinblick auf die christliche Kirche weg von Hexenverbrennung oder Kreuzzügen der Moderne hin zu einer differenzierteren Betrachtungsweise umzubauen. Die zahlreichen Hinweise für eigene Entdeckungen laden ein und machen Lust auf mehr.“
www.Der-Buchleser.de (02.02.2011)

„…Der Autor hat die Fähigkeit, dies spannend und sprachlich eingängig zu schildern…Es ist eine Überraschung, und der Autor sollte noch viele Bücher verfassen. Er versteht sein Handwerk.“
ekz-Informationsdienst (Dezember 2011)

„In seiner Reihe ‚Erlebnis Wissenschaft‘ überrascht der Weinheimer Wiley-Verlag diesmal mit einer geballten Kollektion ‚göttlicher Geistesblitze’… [Es] überwiegen Erstaunen und Respekt vor der immensen Recherchearbeit des Autoren…Roloff baut auf den gemeinsamen Nenner der Vernunft und überlässt es klugerweise seiner Leserschaft, die zentrale Botschaft des Buches – Wissenschaft und Religion(en) sind nicht unvereinbar! – nach eigenem Gutdünken zu gewichten und zu überprüfen… Ein starkes Finale. Eine lesenswerte Lektüre.“
Freies Wort Suhl (06.02.2011)

„…Die oft vergessenen Geschichten geistlicher Erfinder und Entdecker bilden einen faszinierenden Wissensschatz. Diesen hat der Autor Eckart Roloff in dem aktuellen Buch ‚Göttliche Geistesblitze‘ gehoben. Und er fördert dabei Erstaunliches zu Tage…“
Unterallgäu Rundschau (12.01.2011)

„Wer sich für Wissenschaft und ihre Geschichte interessiert, für den ist Eckardt Roloffs Buch ‚Göttliche Geistesblitze‘ eine wahre Fundgrube.“
Kirchenbote Wochenzeitung für das Bistum Osnabrück (23.01.2011)/ Neue Kirchenzeitung. Die Woche im Erzbistum Hamburg (23.01.2011)

„Roloffs Buch ist eine wahre Fundgrube für jeden, der sich für Wissenschaft und Geschichte interessiert. … Ansonsten bleibt zu hoffen, dass Roloffs Buch über ein wenig beachtetes Kapitel unserer Geistes- und Bildungsgeschichte eine breite Leserschaft findet.“
Neues Deutschland (03.12.2010)

„Immer wieder stößt der Leser in Roloffs Buch auf erstaunliche und überraschende Erkenntnisse, die das Verhältnis von Kirche und Naturwissenschaften, Glaube und Technik in neuem Licht erscheinen lassen…
leicht lesbar und mehr Unterhaltung als schwere Kost.“
Spektrumdirekt/ Wissenschaft-Online (30.11.2010)

„Man spürt, dass das Buch mit journalistischer Feder geschrieben ist und nicht in jedem Detail wissenschaftlichen Anspruch erheben will.“
Mittelbayerische Zeitung, Bayern-Echo (04.11.2010)

„Roloffs überaus lebendig geschriebenes Buch zeigt, dass die Kirchen beider Konfessionen beileibe nicht so fortschrittsfeindlich sind, wie es ihnen bisweilen vorgeworfen wird, sondern auf eine lange Tradition bedeutsamer Entdeckungen zurückblicken können.“
Die Tagespost (20.11.2010)

„In höchst anschaulicher Weise und erzählerisch geschickt portraitiert der uns nicht unbekannte Eckart Roloff diese von der Geschichte weitgehend übersehenen Tüftler. … äußerst lesenswert, lehrreich und unterhaltsam – ein Buch, das ich gerne gelesen habe…“
Dialog.Mitteilungen der Deutsch-Norwegischen Gesellschaft e.V. (12/2010)

„Leicht verständlich und mit vielen Hintergrundinformationen versehen, bietet dieses Buch für Leser, die sich für wissenschaftliche Themen interessieren, ein großes Lesevergnügen.“
KBA (Fachstelle für katholische Büchereiarbeit in der Diözese Würzburg) (15.12.2010)

„‚Göttliche Geistesblitze‘ bietet eine ebenso vergnügliche wie lehrreiche Lektüre.“
Kirchen-Zeitung Diözese Linz (18.11.2010)

„Aber gerade weil man wenig über die Geistlichen mit ihren weltlichen Aktivitäten weiß, lohnt sich die Lektüre von Roloffs Buch. Größere technische Kenntnisse sind nicht nötig, denn der Autor erklärt alles gut verständlich – und legt Wert auf das gesellschaftliche Umfeld.“
Main-Echo (25.09.2010)

„Mit seinem klugen Buch hat er die Grenzen und Gemeinsamkeiten zwischen Religion und Wissenschaft deutlich markiert. Vor allem aber hat er Persönlichkeiten vorgestellt, für die Glauben und Vernunft zwei Seiten einer Medaille bedeuteten.“
Lesart (Nr. 3/ 2010)

Zeittafel
Was gibt es in diesem Buch zu entdecken?
Das Erfinden kann jeden treffen: Varianten des schöpferischen Tuns
Höhere Mächte und menschliches Wissen. Das religiöse Image der Technik
Klöster, die Keimzellen des Fortschritts: Mit Pionieren zwischen Tradition und Innovation
Gezielte Wege zu den ersten Universitäten. Die Kirchen mischen mit
Berthold Schwarz: Fragezeichen zum Schießpulver eines Franziskaners
Christoph Scheiner: Galileis Gegner im Bann der Sonne und ihrer unmöglichen Flecken
Johann Adam Schall von Bell: Ein Kölner Missionar unterwegs in riskanter Mission für Kalender und Kanonen, Sonne und Mond
Athanasius Kircher: Der Phantast aus der Rhön macht Karriere in Rom
Kurz vorgestellt: Berechnende Theologen zwischen Logarithmen, Kalenderkunde und Jüngstem Gericht
Jacob Christian Schäffer: Der Regensburger Humboldt wird zum Pionier für Waschmaschinen, Pilze und Papier
Hermann Bräß: Ein Landpfarrer erschafft den Leserbrief
Philipp Matthäus Hahn: Der schwäbische Leonardo, ein genialer Mechanikus
Das Trio der „elektrischen“ Theologen: Friedrich Christoph Oetinger, Johann Ludwig Fricker und Prokop Divisch, Vorkämpfer des Magnetismus und des Blitzableiters
Claude Chappe: Ein Abbé macht den Nachrichten Flügel und erfindet die optische Telegrafie – Revolution!
Sebastian Kneipp: Durch fünf Säulen zum Gesundheitsapostel für Leib und Seele
Gregor Mendel: Der Erbsenzähler, der seiner Zeit voraus war
Roberto Landell de Moura: Einer funkt früh – mit dem Segen von oben?
August Musger: Ein Kaplan wird Kinofan und entwickelt ganz langsam die Zeitlupe
Gegen Kondom, Pille und SMS, für Twitter und neue Organe: Zum Umgang der Kirchen mit Innovationen unserer Zeit

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Ich möchte von folgendem Titel ein Rezensionsexemplar erhalten:

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Eckart Roloff

Eckart Roloff wurde 1944 geboren. Er studierte nach dem Abitur in Tegernsee Publizistik, Soziologie und Germanistik in Berlin, München und Salzburg. Promotion mit einer Presseanalysis über die ersten Herztransplantationen. Er hat drei Journalistikbände herausgegeben und ein Fachbuch aus dem Norwegischen übersetzt. Nach Tätigkeiten für Zeitungshäuser in Innsbruck, München und Aschaffenburg, an der Universität Bielefeld und im Bonner Bundespresseamt leitete Roloff von 1988 bis 2007 das Wissenschaftsressort des „Rheinischen Merkur“. Zahlreiche Beiträge in Büchern und Fachzeitschriften, Lehraufträge an mehreren Universitäten und Journalistenschulen. Roloff ist Träger des Theodor-Wolff-Preises und des Lilly Schizophrenia Reintegration Award.

Gemeinsam mit seinen Brüdern stiftete er 1996 den Wilhelm und Ingeborg Roloff-Preis für hervorragende journalistische Beiträge zur Lungenheilkunde.

Weitere Sachbücher