Chemische Köstlichkeiten

Klaus Roth

Chemische Köstlichkeiten

Nein, mit „Chemische Köstlichkeiten“ sind weder ein kräftiger Schluck Ammoniaklösung noch ein gehäufter Löffel Zinkpulver gemeint. Vielmehr tischt Klaus Roth hier zahlreiche Köstlichkeiten auf, die ohne das Zutun der Chemie kaum genießbar wären, wie beispielsweise eine Sauce hollandaise, ein Glas Champagner, das Brot oder Frühstücksei. Schließlich könnte auch ein Paul Bocuse keine Mayonnaise zaubern ohne die speziellen Reaktionen zwischen Eigelb, Öl und Wasser.

Mit kaum zu bremsender Lust am Fabulieren erzählt der Chemiker Roth, der bereits mit dem Schriftstellerpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker ausgezeichnet wurde, von allerlei Skurrilem und Faszinierendem aus unserem Alltag. Übrigens löst er hier auch das Rätsel, warum der zu tiefe Blick ins Glas nicht selten ein böses Erwachen am nächsten Morgen zur Folge hat.

Der wunderbar humorvolle Band illustriert auch, dass musikalische Genüsse mitunter ohne die traditionelle, aber auch die Hochtechnologie-Chemie nicht denkbar sind: So pflegen Besitzer von Stradivari-Geigen die Rosshaare der Bögen von jeher mit Kolophonium, einem speziell veredelten Baumharz; und die Beschichtung von CDs und DVDs ist nichts anderes als ein ausgefeilter Chemiekomplex. Mit seinem Gespür auch für abseitige chemische Themen hat Klaus Roth schließlich auch recherchiert, was Koran und Thora über die chemische Produktion sagen oder was die Olympischen Spiele mit der Stöchiometrie zu tun haben.

Klaus Roth
Chemische Köstlichkeiten

2010. XII, 240 Seiten, 213 Abbildungen, davon 167 in Farbe, 28 Tabellen. Gebunden.
€ 29,90
ISBN: 978-3-527-32752-2 (Wiley-VCH, Weinheim)

„Ein Buch zum Schmökern und Genießen – und Verschenken!“
Chemie & Schule (3/2011)

„Ein Feuerwerk der lebensnahen und zauberhaften Seite der Chemie.“
Lebensmittelchemiker-Mitteilungen (1/2011)

„Das Buch ‚Chemische Köstlichkeiten‘ ist ein sehr lehrreiches, interessantes, spannend geschriebenes, bunt illustriertes Buch, das anschaulich und auf unterhaltsame Weise das Zusammenspiel von Chemie, Physik und Biologie im Alltag erklärt.“
(Junge Wissenschaft 91# 2011)

„Roth präsentiert seine Geschichten locker, leicht und witzig“
Spektrum der Wissenschaft (April 2011)

„Auf die Frage, welches Buch ich als gleichsam anregende wie auch instruktive Lektüre empfehlen könnte, würde ich ohne Zweifel ‚Chemische Köstlichkeiten‘ von KLAUS ROTH empfehlen…fachlich kompetent und unterhaltend“
Der mathematische und naturwissenschaftliche Unterricht (Januar 2011)

„…In dem ausgesprochen attraktiven, reich illustrierten Band, der sich mit Alltagschemie befasst, kommen sowohl Fachleute als auch Laien auf ihre Kosten. Spannend geschrieben und mit einer Fülle an Hinweisen auf weiterführende Literatur. …Gern empfohlen!“
ekz-Informationsdienst (Nr. 35/2010)

„Das herrliche Buch des Berliner Biochemikers Klaus Roth sammelt 17 Aufsätze, die zwischen 2006 und 2009 in der Zeitschrift Chemie in unserer Zeit erschienen sind. Die Beiträge sind nicht nur gründlich recherchiert und mit Fußnoten versehen, sondern oft auch außerordentlich unterhaltend geschrieben.“
Max Planck Forschung (Nr. 2/2010)

„…Der humorvolle…Band aus dem Wiley-VCH-Verlag belegt auf 204 Seiten, dass viele Genüsse – ob kulinarisch, musikalisch oder sportlich – ohne die traditionelle, aber auch die Hochtechnologie-Chemie nicht denkbar sind.“
Process (6/2010)

„… Lesespaß ist garantiert für beide: den Chemiker und den ‚Chemie-Muffel‘; fängt man erst einmal zu lesen an, kann man erst wieder aufhören, wenn ein Kapitel zu Ende ist.“
RoSearch (8/2010)

„… Jedes dieser Essays ist absolut lesenswert. Egal ob es um die Produktion von koscheren Lebensmitteln oder den genetischen Code geht, jeder Artikel ist interessant. …“
TNT (Nr. 55/2010)

„Mit Lust am Fabulieren erzählt der Chemiker Roth, der bereits mit dem Schriftstellerpreis der GDCh ausgezeichnet wurde, von allerlei Skurrilem und Faszinierendem aus unserem Alltag. …“
CHEManager (7/2010)

„… Interessantes, Kostbarkeiten, von ernsthaft bis skurril, präsentiert Klaus Roth auf herrlich verständliche und humorvolle Weise.“
CAV – Chemie-Anlagen-Verfahren (online) (06/2010)

Geleitwort
Vorwort
DELIKATE CHEMISCHE KÖSTLICHKEITEN
Mayonnaise – Von der Sauce Vinaigrette zur Mayonnaise
Sauce hollandaise – Sauce hollandaise nach Paul Boscuse oder aus der Tüte
Das Frühstücksei – Allerlei vom Frühstücksei
Sekt – Sekt, Champagner & Co.
UNGEWÖHNLICHE CHEMISCHE KÖSTLICHKEITEN
Olympia – Die Stöchiometrie der Olympischen Spiele
Stradivari und Kolophonium – Mit Stradivari, Kunstsaiten und Kolophonium
Mutterkornpilz – Der gehörnte Roggen
ALLTÄGLICHE CHEMISCHE KÖSTLICHKEITEN
Zum Erntedank – Unser tägliches Brot
Vitamin C – Von Seefahrern, Meerschweinchen und Citrusfrüchten
Lebensmittelzusatzstoffe – Die E-Klasse
CD, DVD & Co. – Die Chemie der schillernden Scheiben
NACHDENKLICHE CHEMISCHE KÖSTLICHKEITEN
Sir Hans Adolf Krebs (1900-1981) – Dann machte ich mich allein auf den Weg, um den 11-Uhr-Zug zu erreichen.
Der genetische Code – Die schönste falsche Theorie der Biochemie
Chemie und Religion – Chemische Produktion gemäß Koran und Thora
HUMORVOLLE CHEMISCHE KÖSTLICHKEITEN
Alkohol – Die Chemie des Katers
Polymorphie – Fast ein kristallographisches Wintermärchen
Nobel oder Ig®Nobel – Stockholm oder Harvard

Cover Leseprobe Pressemitteilung

Literaturfilm Buchtrailer

Klaus Roth

Die originellen Artikel über die Bedeutung der Chemie im Alltag von Klaus Roth, Professor für Chemie an der Freien Universität Berlin, kennen und schätzen die Leser der Chemie in Unserer Zeit und der Chemischen Delikatessen seit Jahren. Für diese Publikationen wurde er 2008 mit dem Schriftstellerpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker ausgezeichnet. Darüber hinaus zeigt Klaus Roth in zahlreichen Vorträgen sehr überzeugend, dass Chemie eine faszinierende Wissenschaft ist, die nicht nur trocken studiert, sondern auch mit großem Vergnügen genossen werden kann.

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